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August 2019
 
 

DAJ-Newsletter

 
Liebe Leserinnen und Leser,

eine wesentliche Grundvoraussetzung für einen gelingenden Jugendaustausch ist die Bereitschaft, sich partnerschaftlich zu begegnen. Jede einzelne Person, jede teilnehmende Gruppe ist aufgefordert, ihrem Gegenüber mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen. Das ist weder selbstverständlich noch einfach. Hier setzt die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative (DAJ) an. Sie zielt darauf ab, eine Struktur für gleichberechtigte Partnerschaften zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern aufzubauen. Dabei erkennt sie die Komplexität des postkolonialen Kontextes an, in dem Begegnungen und Austausche zwischen jungen Menschen in afrikanischen Ländern und Deutschland stattfinden. Denn die jahrhundertelang gewachsenen Macht- und Herrschaftsstrukturen betreffen nicht nur die interkontinentalen, sondern auch die bestehenden Ungleichgewichte innerhalb von Staaten und Regionen in Afrika.

Dem setzt die DAJ die Möglichkeit eines offenen Dialogs, einer kritischen Reflektion und machtsensibler Bildungsarbeit entgegen. Dabei erleben alle Beteiligten immer wieder strukturelle Grenzen und individuelle Herausforderungen, denen wir versuchen gemeinsam dialogorientiert, partizipativ und kooperativ zu begegnen.  

Partnerschaftlichkeit im Sinne der DAJ bedeutet also Solidarität, Reziprozität und Teilhabe. Und sie orientiert sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen sowie an den Zielen der Agenda 2063 der Afrikanischen Union. Dies alles jungen Menschen zu vermitteln, dazu braucht es gute, angepasste Konzepte, eine umfassende Begleitung und viel Enthusiasmus. Die DAJ bietet dafür der Zivilgesellschaft in allen vier Partnerländern Benin, Deutschland, Südafrika und Tansania Unterstützung an. Durch Workshops und Trainings von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, durch Diskussionen über Qualitätsstandards und der Verbreitung von Best-Practice-Beispielen. Oder ganz konkret bei der Anbahnung neuer deutsch-afrikanischer Partnerschaften. Hier werden (Frei)Räume geschaffen, um das Gemeinsame zu erkennen und zu definieren, in einen Austausch zu treten und ein gemeinsames Projekt zu entwickeln.

Der Schwerpunkt dieses DAJ-Newsletters „Partner-Matching“ fokussiert zunächst auf Gruppenaustausch in seinen unterschiedlichen Formaten. Doch vieles, was dazu geschrieben wird, hat auch eine Relevanz für internationale Freiwilligendienste und Praktika, wie sie durch weltwärts oder das ASA-Programm möglich sind. Mit den hier aufgeführten Beispielen möchten wir die Arbeit der DAJ greifbar machen, die Dynamik der Initiative aufzeigen und Denkanstöße zum Thema Partnerschaftlichkeit anbieten. Außerdem geben wir einen Einblick in die aktuellen Aktivitäten der DAJ innerhalb der afrikanischen Partnerstruktur und in Deutschland.

Last but not least freuen wir uns über den Relaunch der DAJ-Website, deren Leitgedanke die Partnerschaftlichkeit ist. Allen, die mitgewirkt haben, diese Plattform umzusetzen, danken wir sehr herzlich. Rückmeldungen zum Relaunch und der Arbeit der DAJ insgesamt sind jederzeit willkommen.

Wir wünschen eine anregende Lektüre.

Ihr DAJ-Team/
Engagement Global gGmbH

 
 

Themen dieser Ausgabe

 
 
 
 

#Partner-Matching

 
 

Erstes Partnertreffen Benin  Deutschland

 
Beninische und deutsche Vertreter und Vertreterinnen in Cotonou. Foto: Engagement Global
 
Im Namen aller Organisationen des Réseau AGYI Bénin möchte ich der GIZ und Engagement Global für die Organisation dieser Partner-Matching-Konferenz danken, die ein voller Erfolg war. Trotz aller Bedenken in Bezug auf Visafragen war die Konferenz voller Energie und Leidenschaft, mit sehr engagierten, aber vor allem partizipativen und motivierenden Teilnehmenden, so Ibrahim Tchan, Koordinatior des Réseau AGYI Bénin nach dem ersten beninisch-deutschen Partner-Matching. Vertreterinnen und Vertreter von 41 Organisationen aus Benin und aus Deutschland nahmen Anfang August an einem Workshop in Cotonou, Benin, teil. Die Veranstaltung, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gemeinsam mit dem Réseau AGYI Bénin organisiert wurde, brachte beninische und deutsche Organisationen aus den Bereichen Naturschutz, Kinder- und Jugendarbeit, interkultureller Austausch, Kultur, Wirtschaft, Bildung, Entwicklungszusammenarbeit und Frauenrechte zusammen. Ziel war es, beninische und deutsche Akteure zur Umsetzung gemeinsamer Jugendbegegnungen zu schulen.

Bei allen Teilnehmenden zeigte sich eine hohe Motivation, Begenungsprojekte zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Benin zu ermöglichen. Ich war sehr beeindruckt vom Engagement und der zielorientierten Arbeitsweise aller Beteiligten, sagt Freddy Ndongbou von Engagement Global. 

Neben Beratung zu gemeinsamen Projektideen wurde die Antragstellung von außerschulischen Begenungsprojekten im Rahmen von weltwärts erörtert. Zudem informierten und schulten Mitarbeiterinnen der Visastelle bei Engagement Global zur Überwindung von Hürden für beninische Teilnehmende, wenn diese ein Schengen-Visa für den Besuch in Deutschland beantragen.

Auf der Agenda stand neben der gemeinsamen Konzeptarbeit aber ebenso der persönliche Besuch der deutschen Organisationen bei einer zukünftigen Partnerorganisation in Benin. Dadurch konnten die deutschen Partner aus erster Hand mehr über die Bedürfnisse und Erwartungen der Beniner und Beninerinnen sowie über ihre technische Ausrüstung zur Durchführung der gemeinsamen Projekte erfahren. 

Gabriele Brühl von der Brühl Stiftung zieht ein durchweg positives Fazit: Ich habe viele neue Kontakte geknüpft, die mir bei meiner Projektarbeit in Benin in Zukunft überaus nützlich sein werden. Aber nicht nur mit beninischen NGOs habe ich mich vernetzt, sondern auch mit vielen der deutschen Organisationen. Wir werden versuchen, die Synergien kräftig zu nutzen. In diesem partnerschaftlichen Sinne ist von den deutschen und beninischen Teilnehmenden geplant, gemeinsame Förderanträge zur Durchführung von Jugendbegegnungen einzureichen.

Ein besonders wichtiger Aspekt von Jugendbegegnungen und Freiwilligendiensten ist die Vor- und Nachbereitung der Teilnehmenden. Dies wird in einem Workshop vom 2. bis 4. September 2019 in Addis Ababa, Äthiopien, aufgegriffen. Neben der Abstimmung zu guten Praktiken werden dort Trainerinnen und Trainer aus Benin, Deutschland, Südafrika und Tansania gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertetern von Engagement Global und der GIZ inhaltlich auf Fragen der interkulturellen Kommunikation, der Betreuung von Gastorganisationen, der Alumni-Arbeit und der Entwicklung von Toolkits zur pädagogischen Begleitung von Jugendlichen eingehen.
 

Ein Match mit zwei Gewinnern: Ein Beispiel aus dem außerschulischen Bereich 

 
Sprachanimation Deutsch – Kiswahili. Foto: BKJ
 
Im Rahmen der Förderlinie weltwärts  Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030 ist die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) strategischer Partner der DAJ. Die BKJ berät und unterstützt gezielt Träger aus dem Feld der kulturellen Bildung, die internationale Jugendbegegnungen durchführen möchten.
 
Wie können nun interessierte Vereine die ersten Schritte hin zu einer internationalen Partnerschaft wagen, wenn die dazu nötigen Kontakte und Vernetzungen nicht vorhanden sind? Insbesondere auf diese Träger ist das Serviceangebot der BKJ ausgerichtet. Über verschiedene Partner-Matching-Formate unterstützt die BKJ sie darin, geeignete Partner für die Durchführung gemeinsamer internationaler Begegnungsprojekte kennenzulernen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Serviceleistung der BKJ sich als besonders sinnvoll erweist, wenn neue Verbindungen zwischen Trägern aus unterschiedlichen Ländern aufgebaut werden sollen, bei denen aufgrund der Distanz oder anderer Faktoren eine Kontaktaufnahme „auf eigene Faust“ schwierig ist.

Wie ein Matching verlaufen kann, von der ersten Kontaktaufnahme über die erste reale Begegnung bis hin zur konkreten Zusammenarbeit in einem gemeinschaftlichen Projekt, ist im Folgenden beispielhaft tabellarisch skizziert. Zu beachten ist, dass dies weder ein festes Modell noch ein vorgegebener Fahrplan ist. Mit jeder Partnerschaftsanbahnung beginnt eine neue Lernreise, die wichtige Erkenntnisse für die Anpassung des Serviceangebots an die Bedarfe der Träger mit sich bringt. Ziel ist es, so flexibel wie möglich auf die Bedarfe der Beteiligten sowie der jeweiligen Dynamik des Matching-Prozesses einzugehen. Diese Flexibilität erlaubt Justierungen in einzelnen Stadien des Matching-Prozesses, je nachdem was die beteiligten Organisationen jeweils erwarten.
 
Erste Schritte zum Partner-Matching: Das Beispiel des Vereins „Zirkus und Co.“ aus Deutschland
 
→ Zirkus und Co. entscheidet sich, international tätig zu werden
→ Zirkus und Co. hat keine Verbindungen im Ausland für die Durchführung der internationalen Tätigkeit
→ Zirkus und Co. möchte einen Partner aus einem afrikanischen Land
→ Zirkus und Co. geht auf die BKJ zu, um die Serviceleistung der BKJ zur Anbahnung einer neuen Partnerschaft zu nutzen
→ Zirkus und Co. stellt sich mit einem Steckbrief vor (in englischer oder in der Sprache des gewünschten Partners). Darin enthalten sind:
    o    Grundinformationen: Kontaktdaten und Sparte (zum Beispiel Theater,
          Tanz, Musik etc.)
    o    Arbeitsfelder
    o    Motivation
    o    Erste Projektideen/Wünsche an Partnerorganisation
→ Die BKJ leitet den Steckbrief von Zirkus und Co. an die Partner der DAJ in den drei Pilotländern Benin, Südafrika und Tansania weiter 
→ Steckbriefe von Organisationen aus dem Globalen Süden kann die BKJ wiederum direkt an Träger aus dem Bereich der kulturellen Bildung in Deutschland weiterleiten.
→ Die BKJ kann auf Grundlage der Steckbriefe dabei unterstützen, erste Matches zu finden:
    o    Nutzung eigener Verteiler
    o    Über die Weiterleitung an potenziell interessierte Organisationen, die
          schon bekannt sind
→ Die BKJ kann einen Erstkontakt beider Partner via Skype-Gespräch oder Telefonat vermitteln:
    >    Erstes Kennenlernen:
           o    Klärung erster Fragen
           o    Erläuterung eigener Interessen
           o    Abstecken gemeinsamer Interessen
→ Ein wichtiger Schritt, um eine Partnerschaft zu etablieren, kann eine persönliche Begegnung sein:
    >    Bei dieser können beide Vereine abtasten, ob:
           o    gewünschte Inhalte und die Strukturen zusammenpassen
           o    mit ähnlichen Zielgruppen gearbeitet wird
           o    vergleichbare Interessen verfolgt werden
           o    die pädagogischen Ansätze  übereinstimmen
           o    es von der zwischenmenschlichen Chemie her passt
→ Da Träger selber oft keine eigenen Mittel zur Verfügung haben, um persönliche Treffen zu organisieren, gibt es Fördermöglichkeiten und Angebote der DAJ für erste Begegnungen. Dies sind inbesondere:
    o    Vernetzungsangebote, wie z.B. Partnerkonferenzen
    o    finanzielle Unterstützung für sogenannte Anbahnungsreisen

Die Beteiligung an diesen Formaten oder eine mögliche Unterstützung bei unabhängig organisierten persönlichen Treffen müssen jeweils individuell mit DAJ oder BKJ abgeklärt werden.
→ Wichtige Grundlagen beim Matching:
    o    Matches können nicht erzwungen werden
    o    Exit-Optionen ohne Gesichtsverlust bieten
    o    Aufgeschlossen sein (Neugier, Interesse und Vorurteilsfreiheit)
    o    Zuhören können
    o    Von Anfang an für gleichberechtigte Zusammenarbeit sorgen (Prinzip:
          Partnerschaftlichkeit)
    o    Ehrliche und transparente Kommunikation, um Vertrauen aufzubauen
→ Best Case: Ein Match mit zwei Gewinnern!
    o    Ein Tandem findet sich
    o    Projektplanung wird gemeinsam angestoßen
    o    Es kommt zur gemeinsamen Beantragung einer weltwärts Begegnung
    o    Vertiefung der gemeinsamen Arbeit durch Durchführung internationaler
          Jugendbegegnungen und Nutzung von Beratungs- und Begleitangeboten           sowie weiterführender Vernetzungsangebote beispielsweise BKJ-         
          Netzwerktreffen 
    o    Aspekte, die die Qualität einer gelungenen Jugendbegegnung aus                        machen, werden gemeinsam reflektiert
 
 

In 10 Schritten zum CHAT der WELTEN Projekt: Ein Beispiel aus dem schulischen Bereich

 
Am CHAT der WELTEN können alle teilnehmen. Foto: Engagement Global
 
Zu Beginn einer Kooperation stehen viele offene Fragen im Raum: Wie kann ich bei einem CHAT der WELTEN Projekt mitmachen? Wann, wo und wie läuft ein Projekt ab? Mit der folgenden Anleitung „10 Schritte zum CHAT der WELTEN Projekt“ zeigt das Team vom CHAT der WELTEN von Engagement Global den Weg zu einem erfolgreichen Partner-Matching. Dieser Weg gilt für alle Partner gleich, aus Deutschland ebenso wie aus dem Globalen Süden und kann in deutscher, englischer oder französischer Sprache erfolgen. 
1.    Um ein CHAT der WELTEN Projekt zu starten, braucht es eine Schulklasse in Deutschland und eine Schulklasse bzw. Jugendgruppe oder eine Einzelperson in einem Land Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas, die sich mittels Onlinekommunikation über globale Themen oder ihre Lebenswelt austauschen möchten.
2.    Wenn Sie an einem CHAT der WELTEN Projekt mitmachen möchten, nehmen Sie Kontakt mit dem Team von CHAT der WELTEN auf und geben Informationen zu Ihnen als Person und Ihrer Organisation bzw. Institution wie zum Beispiel Land, Ort, Anzahl und Alter der interessierten Teilnehmenden an.
3.    Die Bundeskoordination bei Engagement Global gibt Ihnen eine kleine Einführung zum Projekt und leitet Ihre Anfrage an die deutschen
Regionalkoordinationen weiter.
4.    Eine dieser Regionalkoordinationen nimmt mit Ihnen Kontakt auf, um ein Kennenlerngespräch per Videokonferenz oder Telefon zu verabreden.
5.    Bei dem Kennenlerngespräch haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen zum Ablauf eines CHAT der WELTEN Projekts zu stellen. Gemeinsam werden allgemeine Informationen wie technische Voraussetzungen, Sprachkenntnisse, Tools und mögliche Themen für einen CHAT besprochen.
6.    Die Regionalkoordination meldet sich bei Ihnen, sobald es zu einer Projektanfrage mit passenden Interessen kommt, um gemeinsam ein Projekt zu planen. Dies kann manchmal auch ein paar Monate dauern.
7.    In der Vorbereitung auf ein konkretes Projekt werden Termin und Uhrzeit des CHATs, Format (live/per Videobotschaften) und das Thema des CHATs besprochen. Auch ein Plan B, wenn die Internetverbindung oder geplante Technik nicht funktioniert, wird im Voraus vereinbart.
8.    Am Tag des CHATs gibt es eine Probeschaltung, um die Technik und Internetverbindung zu prüfen.
9.    Der CHAT findet statt. Schülerinnen und Schüler haben den Austausch mit Fragen und Antworten vorbereitet.
10.    Ein paar Tage nach dem CHAT meldet sich die Regionalkoordination bei Ihnen, um ein Feedback einzuholen, zu erfahren, was besonders gut lief und wo es Verbesserungspotential gibt.
Bitte beachten Sie, dass der CHAT der WELTEN ein deutsches Bildungsangebot ist, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wird. CHAT der WELTEN kann daher keine Honorare, Dienstleistungen oder Material- und Ausstattungskosten für Projektplanung und Durchführung im Ausland übernehmen. Nehmen Sie Kontakt zum Team von CHAT der WELTEN auf, indem Sie sich bzw. Ihre Organisation/Institution vorstellen oder wenn Sie weitere Fragen haben.
 
 

#Rückschau

 
 

Vorbereitungstreffen Benin-Matching in Bad Godesberg

 
Deutsche und beninische Organisationen wollen ihre Zusammenarbeit stärken. Foto: Engagement Global
 
„Ich freue mich schon sehr gemeinsam mit Euch auf die Reise zu gehen, kündigte Freddy Ndongbou von der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative (DAJ) beim Vorbereitungsworkshop für ein Benin Partner-Matching am 6. Juli 2019 in Bad Godesberg an. In dem Workshop gab es nicht nur inhaltlichen Input zu Benin, sondern auch Platz für Austausch. „Unser Verein ist seit März mit unserem neuen Partner Corps des Volontaires Béninois in Kontakt und wir alle freuen uns schon sehr auf das Treffen in Benin“, berichtete Jule Knop vom Verein Kleiner Muck e.V. 

In einer Anschlussveranstaltung in Benin hat Freddy Ndongbou gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus 17 Organisationen an einem Partner-Matching Workshop teilgenommen, der von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem DAJ-Netzwerk Benin organisiert wurde.
Die ausgewählten Organisationen aus ganz Deutschland arbeiten in den Bereichen Naturschutz, Kinder- und Jugendarbeit, interkultureller Austausch, Kultur, Wirtschaft, Bildung, Entwicklungszusammenarbeit und Frauenrechte. Damit hatte die Gruppe einen großen Erfahrungsschatz und viele Expertinnen und Experten zu diversen Themen der DAJ.

Bei dem Workshop kamen beninische und deutsche Organisationen mit der gleichen Zielsetzung zusammen: Ideen zu Projekten auszutauschen und gemeinsam Jugendbegegnungen zu planen. „Es ist eine große Verantwortung, aber auch eine tolle Möglichkeit gemeinsam mit Partnern aus Benin einen Jugendaustausch zu organisieren“, erklärte Rahmée Wetterich vom „The Project Justine Train the Trainer e.V. am Ende des Workshops.
 

Austausch digital & real: Einblicke durch CHAT der WELTEN

 
Sich auch nach dem Freiwilligendienst engagieren? Der CHAT der WELTEN bietet Möglichkeiten. Foto: Engagement Global
 
Wenn sich die Zeit in Deutschland für Süd-Nord Freiwillige dem Ende neigt, stellt sich häufig die Frage: Wie kann ich langfristig nach meinem Freiwilligendienst in Kontakt mit Deutschland bleiben? Eine Möglichkeit bietet der CHAT der WELTEN. Als CHAT-Expertin oder -Experte können sich ehemalige Freiwillige mit Schulklassen in Deutschland per Onlinekommunikation über ihre Heimat
und über ihre Sicht auf globale Herausforderungen austauschen. Wie das funktionieren kann, haben zuletzt Freiwillige der Diakonie Baden in Erfahrung gebracht. In ihrem Zwischenseminar haben sie einerseits an einem CHAT der WELTEN-Projekt mit bolivianischen Freiwilligen teilgenommen, andererseits haben sie erfahren, wie sie selbst beim CHAT der WELTEN mitmachen können.

Außerdem zeigt CHAT der WELTEN, dass es nicht immer einer Reise rund um den Globus bedarf, um andere Kulturen kennen zu lernen oder um mit Menschen in verschiedenen Teilen der Erde in Kontakt zu treten. Auf der Europäisch-Afrikanischen-Fachkonferenz in Bonn vom 6. bis 8. Mai 2019 vermittelte der CHAT der WELTEN, wie Begegnungen länderübergreifend durch virtuelle Austauschformate ermöglicht und langfristig gesichert werden können. Anhand von interaktiven, digitalen und analogen Tools lernten die Teilnehmenden in einem Workshop Methoden für die Anwendung online-basierter Kommunikation für Globales Lernen und interkulturellen Austausch.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie beim CHAT der WELTEN mitmachen können? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf! 
 
 

#Aktuelles

 
 

Southern African weltwärts Network festigt sich

 
Die ehrenamtlich Aktiven arbeiten konzentriert an ihren Zielsetzungen. Foto: Mary Mlambo
 
Das südafrikanische weltwärts Netzwerk (SAwN) hat sich in der ersten Jahreshälfte auf die Themen Nachhaltigkeit, Neuausrichtung von Mitgliedschaften und auf die Zukunft des Netzwerks konzentriert.

Bei der jährlichen Vorstandssitzung sowie während eines Strategie-Workshops zur Ressourcenmobilisierung machte sich das Netzwerk an die Arbeit, um seine Ziele zu realisieren. Vor allem ging es bei der Zielsetzung um die finanzielle Sicherung des Netzwerks und um die Identifizierung konkreter administrativer Koordinationsmaßnahmen, die durch das Netzwerk zukünftig zu entrichten
sind. Dazu kamen sowohl die neu gewählten Vorstandsmitglieder als auch die
Arbeitsgruppenmitglieder in Johannesburg zusammen. Nach einer Bestandsaufnahme wurde ein Fahrplan zur Weiterentwicklung des Netzwerks erstellt und vereinbart. So wurde sich beispielweise darauf geeinigt, Schulungen in Antragstellung für finanzielle Zuwendungen für die Mitarbeitenden des Netzwerks zu ermöglichen. Außerdem sollen Peer-to-Peer Lernformate etabliert werden, durch die sich Mitglieder des Netzwerk gegenseitig kollegial beraten können.

In der zweiten Jahreshälfte steht das Thema „Mitgliedschaft mit Mehrwert“ im Fokus. Dahinter steckt der Wunsch, alle Mitglieder gemäß ihrer Bedarfe für die Arbeit innerhalb des Netzwerkes zu stärken und zu fördern. Bislang gehören dem Netzwerk mehr als 200 Partnerorganisationen aus fünf Ländern der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) an. Mit diesem Erfolg ebnet SAwN den Weg für Partnerschaften unter Gleichgesinnten mit einer gemeinsamen Vision. Das South African weltwärts Network steht somit beispielhaft für das Potenzial eines gezielten Partner-Matchings im Rahmen eines regionalen Netzwerks.
 

Aufbau einer nationalen Plattform für Freiwilligendienste durch Réseau AGYI Bénin

 
Das Réseau AGYI Bénin möchte eine nationale Plattform für Freiwilligendienste aufbauen. Foto: Réseau AGYI Bénin
 
Im Rahmen der Qualitätsförderung beschäftigte sich das beninische Büro für
Jugendfreiwilligendienste (Office Béninois des Services de Volontariat des Jeunes [OBSVJ]) in der ersten Jahreshälfte 2019 mit der Erfassung der Freiwilligendiensteinrichtungen in Benin. Mit der Bestandsaufnahme will das beninische Netzwerk in einem nächsten Schritt ein Qualifizierungssystem
für die in Benin tätigen Organisationen im Bereich Freiwilligendienste und internationale Austauschprogramme schaffen.

Zu diesem Zweck veranstaltete das OBSVJ einen Workshop gemeinsam mit der GIZ, der vom 26. Juni bis 27. Juni 2019 in Bohicon, Benin, stattfand. Die rund 80 Teilnehmenden der Veranstaltung befassten sich in erster Linie mit der Analyse der Berichterstattung. Darauf aufbauend sprachen die Teilnehmenden über die Möglichkeit ein Qualitätsmanagementsystem einzurichten, welches
die Weitergabe der Daten und die Arbeit der Freiwilligendienste verbessern könne. Außerdem wurde über die Etablierung einer nationalen Plattform für Freiwilligendiensteinrichtungen nachgedacht und Ideen dazu erörtert.

Grundlage für die Diskussion bildeten die Präsentationen aus den einzelnen Arbeitsgruppen des Workshops. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden gemeinsam reflektiert und thematisch vertieft. Aus der Zusammenarbeit im Workshop erfolgten die Beschlüsse, eine nationale Plattform einzurichten sowie die im Freiwilligendienst und internationalem Austausch tätigen Organisationen
mit einem in Benin anerkannten Qualitätssiegel für zivilgesellschaftliche Organisationen besonders kennzeichnen zu wollen.
 

Freiwilligendienstplattform der Afrikanischen Union

 
Bei dem Workshop kamen erstmals Akteure aus dem Bereich der Freiwilligenarbeit aus ganz Afrika zusammen. Foto: Aïssatou Toure
 
Die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union haben in dem Beschluss Assembly/AU/Dec.274 (XVI) die Jugendfreiwilligenarbeit als Instrument zur Stärkung der Jugend und Treibkraft für die Entwicklung des Kontinents anerkannt. Mithilfe der kontinentweiten „Volunteerism Linkage Platform“ (VLP) und des „Volunteer Management System“ (VMS) möchte
die Kommission der Afrikanischen Union (AUC) in der Freiwilligenarbeit tätige Akteure aus allen Ländern Afrikas mobilisieren, um die Vorteile und das Potenzial von Freiwilligenarbeit und Austauschprogrammen zu bündeln und auszuschöpfen.

Im September 2018 lud die AUC erstmals zu einem Workshop, um gemeinsam mit Akteuren aus dem Bereich der Freiwilligenarbeit aus ganz Afrika zusammen über die Möglichkeiten einer solchen Plattform zu beraten.

Das zweite African Volunteerism Forum findet in diesem Jahr vom 24. bis 26. Oktober in Kigali, Ruanda, statt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Analyse und Bewertung der bislang erzielten Fortschritte. Weitere Themen sind die nächsten Schritte und die zukünftige Ausrichtung des African Volunteerism Forum. Die gemeinsam identifizierten Schritte sollen in ein Empfehlungspapier aufgenommen werden. 

Die DAJ unterstützt den Prozess durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Addis Ababa. So veranstaltete das DAJ-Team in der GIZ im März dieses Jahres einen Workshop zur Entwicklung einer Open-Source-Software. Mit der neuen Software wird das Management der Freiwilligen innerhalb der jeweiligen Programme optimiert. Auch die weitere Entwicklung des Online-Tools zur besseren Vernetzung von Freiwilligendiensten für ganz Afrika wird eng begleitet, so bei einem Workshop, auf dem die Fortschritte des Volunteer-Management-Systems vorgestellt und diskutiert wurden.
 

Gelebte Partnerschaftlichkeit Ein Erfahrungsbericht 

 
Das ASA-Programm ermöglicht entwicklungspolitische Lern-, Qualifizierungs- und Engagement-Räume für Menschen zwischen 21 und 30 Jahren. Foto: Engagement Global
 
Seit vielen Jahren bietet die zivilgesellschaftliche Organisation CREDI-ONG ein Projekt für europäische Teilnehmende im Rahmen des Global Learning and Education Network (GLEN) in Benin Westafrika an. Das ASA-Programm ist eines von neun Mitgliedern des Netzwerkes.

Die europäischen Teilnehmendenteams gestalten gemeinsam mit einer beninischen Praktikantin oder einem beninischen Praktikanten Umweltbildungsprojekte. In der gemeinsamen Teamarbeit bringen alle Teilnehmenden ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven in die Projektumsetzung ein, reflektieren gemeinsam den Prozess und können so miteinander und voneinander lernen.

Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit übernahmen 2018 zwei Vertreter von CREDI-ONG aus Benin gemeinsam mit Personen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Tschechien die pädagogische Begleitung bei den ASA-Seminaren in Europa. In ihrem Beitrag berichten Martial Kouderin und Modeste Hodonou von CREDI-ONG, welche Erfahrungen sie als Tutoren auf den
Seminaren in Europa gemacht haben und wie sie dabei selbst zu Lernenden wurden. Kouderin berichtet zudem, dass aus diesen Begegnungen nachhaltige Synergien entstanden sind.
 

Mehr Inklusion wagen

 
Inklusion in Freiwilligenarbeit und Jugendbegegnungen. Foto: Engagement Global/Simon Veith
 

Réseau AGYI Bénin ist überzeugt, dass Jugend- und Freiwilligenarbeit, insbesondere auf internationaler Ebene, nicht nur eine Möglichkeit ist, jungen Menschen Zugangschancen zu bieten, sondern vor allem eine Gelegenheit, ihr Potential zur aktiven Mitgestaltung ihrer Gesellschaft zu nutzen. Jugend- und Freiwilligenarbeit sollte daher als Instrument sozialer Integration für und
durch junge Menschen gefördert werden. Bei allen Maßnahmen sollte besonders darauf geachtet werden, dass alle junge Menschen gleichberechtigt an den Austauschen beteiligt sind - unabhängig ihrer ökonomischen, sozialen und ethnischen Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Bildung oder einer körperlichen Beeinträchtigung. 

Diese Vision findet mehr und mehr Eingang in die Diskurse und die praktische Umsetzung von Freiwilligendiensten sowie internationalen Jugendaustauschen. Die Themengruppe „Inklusion“ des beninischen DAJ-Netzwerkes wird sie erstmalig in das Format einer dreitägigen internationalen Jugendkonferenz einbringen, die  vom 2. bis 4. Oktober 2019 in Cotonou stattfinden soll.

Eingeladen sind Stakeholder aus der Mitte der Gesellschaft, politische Mandatsträger aus nationalen Ministerien wie dem Ministerium für Soziales und Mikrofinanzierung, Entscheidungsträger aus der Wirtschaft sowie interessierte Einzelpersonen aus Ländern Afrikas und aus Deutschland.

Ziele der Konferenz sind unter anderem:
>    Begriffsklärung: Was ist unter dem Begriff „Inklusion“ zu verstehen?
>    Erfahrungsaustausch und internationaler Vergleich zu Inklusion in der
      Praxis
>    Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit zum Thema Inklusion leisten
      bzw. entsprechende Maßnahmen dazu identifizieren.
>    Strategieentwicklung für Réseau AGYI Bénin:
      o    Mechanismen zur Umsetzung der identifizierten Ziele hin zu mehr      
            Inklusion festlegen
      o    Fahrplan bis Ende 2020 beraten

Aus Deutschland können sich noch Interessierte für eine Teilnahme an der Konferenz in Cotonou, Benin melden. Nach erfolgreicher Auswahl zur Teilnahme durch das beninische Auswahlkomitee werden die Einladungen individuell erfolgen.

Schreiben Sie bei Interesse eine E-Mail an folgende E-Mail-Adresse:

 

Perspektiven global erweitern in Köln

 
Bei der Konferenz in Köln dreht sich alles um internationale Jugendarbeit. Foto: Engagement Global/Simon Veith
 
In welchem Verhältnis stehen kulturelle Bildung, die internationale Jugendarbeit und die entwicklungspolitische Bildungsarbeit zum Globalen Lernen und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung? Und wie lassen sich diese drei Bereiche zu neuen Ansätzen des Globalen Lernens verflechten? Diesen Fragen will die Bundesvereinigung Kultureller Kinder- und Jugendbildung (BKJ) nachgehen und veranstaltet dazu am 30. und 31. Oktober 2019 in Köln die Konferenz Perspektiven global erweitern. Als strategischer Partner der DAJ im Rahmen der Förderlinie weltwärts Begegnungen bietet sich für Engagierte in der kulturellen Kinder- und Jugendbildung in diesem Zusammenhang erstmalig die Chance, Ideen, Formate und Methoden dieser drei Bildungsansätze in der Praxis zu verflechten. Ein Konferenzschwerpunkt liegt daher auch auf den Erfahrungen und Informationen zu diesem Austauschprogramm.
 

Deutsch-Afrikanische Partnertagung im Sport

 
Auch bei Jugendbegegnungen im Sport spielen die SDGs eine Rolle. Foto: dsj
 
Die Deutsche Sportjugend (dsj) ist als zweiter strategischer Partner der DAJ maßgeblich daran beteiligt, neue Akteursgruppen aus dem außerschulischen Bereich für den deutsch-afrikanischen Jugendaustausch zu gewinnen. Vom 20. bis 23. November 2019 organisiert die dsj die zweite deutsch-afrikanische Partnertagung zum Aufbau neuer Partnerschaften zwischen deutschen und afrikanischen Sportorganisationen.

Die Veranstaltung bietet Verantwortlichen und Aktiven aus afrikanischen und deutschen Vereinen und Verbänden die Gelegenheit für erste persönliche Kontakte mit potenziellen Partnern. Auch bereits bestehende Partnerschaften können die Konferenz zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit nutzen. Im Mittelpunkt steht neben der persönlichen Begegnung die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Agenda 2030 und damit, wie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im internationalen Kontext ausgestaltet werden kann. Erwartungen und Zielsetzungen können besprochen und erste Projektideen ausgetauscht werden. Darüber hinaus gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm, um sich mit Deutschland vertraut zu machen.  
Bis zum 25. September 2019 ist eine Anmeldung für die Veranstaltung möglich.  
 
Sofern Sie noch auf der Suche nach einem geeigneten Partner aus einem Land Afrikas oder aus Deutschland sind, unterstützt Sie die dsj sehr gerne. Nutzen Sie dazu auch gerne das folgende Online-Formular für die Partnersuche:

Für Fragen und weitere Informationen stehen die Kolleginnen und Kollegen der dsj gerne zu Verfügung:

Matthias Frosch
Tel.: 069 - 67 00 253
Daniela Grabeleu
Tel: 069- 67 00 341
 

Countdown 2030? – Läuft! 

 
Die Konferenz wird seit Frühjahr 2019 digital organisiert. Foto: bridge-it!
 
20 Jugendliche aus Benin, Burkina Faso, Deutschland, Kamerun, Malawi und Südafrika bereiten die internationale Jugendkonferenz „Countdown 2030 – Our Common Future“ vor, die vom 2. bis 6. Dezember 2019 in Köln stattfinden wird. In drei regionalen Organisationsteams haben sich die Jugendlichen zusammengefunden: Team Germany, Team Western & Central Africa und das Southern African Team.

In virtuellen Räumen wird seit Frühjahr 2019 gemeinsam an der Konferenzplanung gearbeitet. Doch bleibt es nicht nur bei den Begegnungen im Netz: die regionalen Jugendorganisationsteams treffen sich auch ganz real, zuletzt Team Germany vom 5. bis 7. Juli 2019 in Berlin. Seit Beginn des
Jahres arbeiten die acht Mitglieder von Team Germany zu den Themenfeldern der UN-Nachhaltigkeitsziele, zum Systemdenken und zum inklusiven Konferenzmanagement. Wie nun das Gelernte in die Praxis zur Vorbereitung der Konferenz „Countdown 2030“ umsetzen? – eine herausfordernde Aufgabe.

In Berlin fand die Rückkoppelung des Feedbacks zum Konzept von Team Germany an Team West & Central Africa und Team Southern Africa über ein virtuelles Meeting statt. Mit Unterstützung von zwei Übersetzerinnen konnte über die Themen reibungslos diskutiert werden. Außerdem stand der Berliner Verein Bridge-it! e.V. den Jugendlichen jederzeit mit Rat zur Seite. Im virtuellen Meeting wurde unter anderem der jeweilige Stand der Vorbereitung aller nationalen Teams besprochen. Es wurde sich außerdem noch auf einen gemeinsamen Fahrplan geeinigt.

Bis zum nächsten virtuellen Meeting ist in Benin, Burkina Faso, Deutschland, Kamerun, Malawi und Südafrika noch einiges zu tun. Ende November, wenige Tage vor Beginn der Konferenz, werden sich die insgesamt 20 Jugendlichen aus den regionalen Organisationsteams zum ersten Mal in Köln begegnen, um den „Countdown 2030“ gemeinsam zu starten.

Anfang September wird das Programm zur Konferenz veröffentlicht.
 
 

Die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative

Die DAJ fördert den Ausbau von Jugendaustausch zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern, quantitativ und qualitativ. Dabei baut sie auf Bestehendem auf und zielt auf die Stärkung der Zivilgesellschaft. Die DAJ arbeitet dialogorientiert, partizipativ und kooperativ. Sie zielt darauf, eine Struktur für gleichberechtigte Partnerschaften zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern aufzubauen. Sie ist eine Fokussierung und politische Schwerpunktsetzung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Koordination liegt bei Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen.
 
 

Kontakt

Engagement Global gGmbH
Koordinationsstelle Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative


Telefon: +49 30 25482 110 | Fax: +49 30 254 82 359
daj.engagement-global.de
daj@engagement-global.de

 

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Verantwortlich für den Inhalt: Ulrike Mann
Redaktion: Peris Wanjiru Njehiah, Ulrike Mann

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